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Mittwoch, den 11. Dez 2019
 
 
 
Fortsetzung

Rabat-Der japanische Botschafter in Marokko, Herr Takuji Hanatani, versicherte am Donnerstag, den 08. August 2019 in Rabat, dass die Position seines Landes zum Sahara-Streit "konstant und unverändert" sei.


Der Diplomat, der vom Sprecher des Repräsentantenhauses, Habib El Malki, empfangen wurde, sagte, dass Japan die sogenannte „DARS“ niemals anerkannt habe und niemals anerkennen werde, und fügte hinzu, dass Tokio stets einschlägige Resolutionen des Sicherheitsrats unterstützt habe.

Herr Hanatani wies ferner darauf hin, dass die Marionettenrepublik im Gegensatz zu den 54 international anerkannten Staaten als Mitglieder der Afrikanischen Union nicht zu von seinem Land organisierten Treffen im Rahmen der Internationalen Konferenz über afrikanische Entwicklung in Tokio eingeladen sei, heißt es in einer Erklärung des Repräsentantenhauses.

Er begrüßte den Appell seiner Majestät des Königs Mohammed VI. anlässlich des 43. Jahrestages des grünen Marsches in seiner Ansprache zu einem direkten Dialog zwischen Marokko und Algerien, der vom Souverän in seiner Thronrede bekräftigt wurde. Der Diplomat hegte "die Hoffnung, dass sich die bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Staaten verbessern würden, was zur Beilegung dieses Streits einen Beitrag leisten würde".

Marokko verfügt über große Vermögenswerte, um japanische Investitionen anzulocken, in dem Sinne, dass es das zweite Ziel japanischer Investitionen auf dem afrikanischen Kontinent sei, sagte Hanatani und berichtete von 68 japanischen Unternehmen in Marokko, die auf dem lokalen Markt etwa 40.000 Mitarbeiter beschäftigen.

La position du Japon concernant le différend sur le Sahara est “constante et inchangée”


Er versicherte auch, dass die bedeutenden Wettbewerbsvorteile, die Marokko anbiete, für viele japanische Unternehmen einen Anreiz für eine Win-Win-Situation darstellten.

El Malki seinerseits überprüfte die Bemühungen des Königreichs, eine endgültige Lösung für den künstlichen Konflikt um die Sahara-Frage zu erzielen, das Engagement des Königreichs zum UNO-Schlichtungsprozess bekräftigend, fügte die selbige Quelle hinzu.

Die Vereinten Nationen seien nach wie vor die einzige Instanz, die für dieses Problem zuständig sei, betonte er, darauf verweisend, dass die "Ursprünge dieses Konflikts auf die Zeit des Kalten Krieges zurückgehen".

"Dies ist von Anfang an ein regionaler Konflikt, und die Welt ist sich der Umstände dieses künstlichen Problems bewusster geworden", stellte El Malki in den Vordergrund.

Auf parlamentarischer Seite lud der Sprecher des Repräsentantenhauses seinen japanischen Amtskollegen zu einem Arbeitsbesuch im Königreich ein, auf die Notwendigkeit pochend,  dem Vorgehen der marokkanisch-japanischen Freundschaftsgruppen in beiden Staaten eine neue Dynamik einzuflößen.

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